ASNIKOM

Die Kaffeebauern stehen uns sehr nahe, da wir sie  persönlich kennen.

Seit Anfang 2015 bauen wir mit der Kooperative ASNIKOM (Asosiasi Petani Kopi Manggarai) von der indonesischen Insel Flores, Bezirk Ostmanggarai, eine Handelbeziehung basierend auf dem „Zwei-Könige-Prinzip“. Bis jetzt haben wir insgesamt 7 Kaffeereisen dorthin unternommen, bei denen z.T. auch Stammkunden aus Döbeln und Umgebung dabei waren. Somit konnten auch sie ihre wertvollen Kaffeebauern und deren Familien direkt kennen lernen.

ASNIKOMs Strukturen als Kooperative sind in unseren Augen ganz besonders, da sie zu 100% von Kleinbauern ins Leben gerufen wurde und nur aus diesen besteht. Ihre Willigkeit an der Qualität ihres Kaffees zu arbeiten und damit seinen Wert zu steigern zeichnet sie aus.

Jeder Kleinbauer weiß, dass es nahezu unmöglich ist mehr Land für größere Erträge zu erwerben (kultureller Rahmen) und muss daher die begrenzt vorhandenen optimieren. Als großer Familienverbund innerhalb ihrer Region freuen sie sich, wenn sie ihr Glück bzw. ihr Wissen mit Nachbarn und anderen Dorfbewohnern (Kaffeebauern) teilen können.

Deshalb arbeiten alle Mitarbeiter für die Verwaltung ASNIKOMs ehrenamtlich und ASNIKOM verrechnet nur ca. 62 Cent/kg für die Verwaltungs- und Steuerkosten (die seit kurzem vom Staat von ihnen eingefordert wird).

Die meisten Kooperativen Indonesiens haben Verwaltungsmitarbeiter, die sich an ihrer Position bereichern. Die Kooperative fungiert als bloße Sammelstelle und Wasch-, Verarbeitungs- und sogar Droschanlage. Hier werden die Kleinbauern bewusst in Unwissenheit gehalten. Ihr Wissen begrenzt sich auf Pflege der Pfanzen und Ernte der Kirschen. Aufklärung über die weitere Verarbeitung – ohne große Waschanlage usw. –  wird ihnen vorenthalten!

Und genau das tut ASNIKOM nicht! Sie geben alles Wissen in regelmäßigen Schulungen weiter, damit jede Familie für sich bis zum Schluss (grüne Bohne) den Kaffee verarbeiten kann.

Auf der 5. Kaffeereise im Januar 2018 erhielten wir die direkte Anfrage von ASNIKOMs Leitern, ob wir eine Schlüsselrolle übernehmen möchten – nämlich als ASNIKOMs Vertreter außerhalb Indonesiens.

Einzige Tür

Wir wollen das sehr gern realisieren, aber dies sollte auch gemäß unsererKapazität und persönlichen Firmenkursrichtung.

Als direkter ASNIKOM Repräsent in Deutschland und Europa bzw. außerhalb Indonesiens wollen wir v.a. die Kaffeebauern bekannter machen; die ehren, die es wirklich verdienen.

Deshalb nachfolgend die Namen der Kaffeebauern, von denen wir zur Zeit die Kaffeebohnen lagern und rösten. Auf diese Art und Weise erhält jeder unserer Kunden Informationen über seine „Produzenten“ (Single Farmer Origin).

Wir präsentieren jedes aktive ASNIKOM Mitglied, die sich auf folgende 17 Dörfer im Bezirk Ostmanggarai verteilen:

  1. Arus (16)
  2. Biting (50)
  3. Carep (4)
  4. Cekacikang (20)
  5. Colol (50)
  6. Colol Rajong (30)
  7. Golo Lero (10)
  8. Lewe (40)
  9. Ngleiong Bora (20)
  10. Nggari (50)
  11. Pololia (15)
  12. Rengkam (10)
  13. Tangkul (70)
  14. Urung Bora (15)
  15. Waling (20)
  16. Wangkung (12)
  17. Welu (15)

D.h.  447 aktive Mitglieder und deren besten Erträge repräsentieren.

Dies ist eine sehr ehrenvolle Aufgabe, aber auch eine große Herausforderung für uns als Unternehmensgründer in der Kleinstadt Döbeln, Mittelsachsen.

Aus 30 Mitglieder ist ASNIKOM zu 447 Mitglieder gewachsen und streben weiterhin an, dass immer mehr Kleinbauern aus der ganzen Region Manggarai (West Manggarai geschätzt ca. 16.000 Kaffeebauern, Mitte Manggarai ca. 21.000 Kaffeebauern, und Ost Manggarai ca. 23.000) sich für das Bejahen der Verarbeitung für Grade 1 bzw. Specialty oder sogar Royalty (in Anbindung zu uns) entscheiden und somit auch aktive Mitglieder von ASNIKOM werden – nach dem Motto „Die Beste Kaffees Indonesiens für die Welt!“

Wir begrüßen sehr, dass unsere Kunden immer mehr unser Konzept verstehen und für sich annehmen.

So gibt es in diesem Jahr unsere einzigartige Einladung an unsere Kunden: man darf seine Kaffeebauern selbst aussuchen! D.h.

  1. von wem möchten sie Rohkaffee kaufen,
  2. welches Bohnensortiment und sogar
  3. welcher Verarbeitungsprozess.

1 und 2 können wir bei jedem Rohkaffeeeinkauf umsetzen, Punkt 3 ist davon abhängig wann oder wie weit im Voraus der Kunde bestellt.

Weiterlesen: Erfolge ASNIKOMs oder Verarbeitungsmethoden

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